01.

Rutschbahn ins Sein

Die Einatmung wird in drei gleiche Teile geteilt, mit einer kurzen Pause
nach jeder Stufe, und mit dem SsssssshhhhhhHH Geräusch
atmen wir aus (ca. 4 Minuten).

Wir laden eine Emotion ein und heißen sie willkommen.
Wir treten in Beziehung zu ihr und spüren uns dann als den Beobachter
dieser Wahrnehmung.

Wir spüren wie wir beides sind, Persönlichkeit mit besonderen
Eigenschaften, Konturen und Grenzen, Vorlieben und Abneigungen UND die
unerschütterliche, alles umfassende, alles durchdringende Stille des Seins.

Zum Schluss richten wir unsere Aufmerksamkeit dann zurück
auf ihre Quelle.


(ca. 44 Minuten)

02.

Das Paradox der Gegensätze

Die Sinneswahrnehmungen, zum Beispiel das Hören, oder der
Tastsinn, laden uns von der Form in die Formlosigkeit ein. Zugleich weisen
sie den Weg zurück von der Formlosigkeit in die Form.

Nach der inneren Ausrichtung von Sankalpa unternehmen wir zusammen
eine Reise durch den "Körpergarten." Wir tauschen das Vorstellen
ein in ein Spüren.
 
In unserer Vorstellung ziehen wir eine Mittellinie durch den Körper, der ihn in
eine linke und eine rechte Hälfte teilt. Zunächst fokussieren wir unser Ein- und
Ausatmen nur auf die linke Seite, dann über die Mittellinie auf die rechte Seite.
In unserem eigenen Rhythmus wechseln wir von links nach rechts und treffen uns
in der Mitte beim Einatmen. Wir nehmen erst das Körperinnere, dann auch den
Raum um den Körper herum wahr. Die Praxis des AtemSpürens dauert
etwas über 4 Minuten, kann aber gerne länger dauern (Dafür kann man die
Aufnahme auf Pause stellen).
 
Wir laden dann eine Emotion ein und wenden grundlegende Übungen zum
WillkommenHeissen an, um ihren Inhalt ins Bewusstsein hinein zu befreien.
Zum Beispiel die Gegensätze und das Zurücktreten in den Beobachter,
dann in das Beobachten-Sein:

Sein als ultimativer sicherer Ort.

 
(ca. 46 Minuten)

03.

AufAtmen

Ein- und Ausleitung durch Sankalpa. Focussiere dich auf die Stille zwischen
meinen Worten. Freude wird in den Vordergrund eingeladen, Spaß,
Vergnügen, Glück; Ein Lachen, eine Ausgelassenheit, oder das
Gegenteil davon;
 
Wir spüren unsere Kapazität einfach nur zu sein. Beobachter sein wird zum
das Beobachten-Sein und schliesslich zum Sein.

Zum Schluss werden die Fragen der Kanchukas eingeladen (Kaschmirischer
Shivaismus), die dahin zielen, ob und wie man Sein noch effektiver und
intensiver gestalten könnte (Zweifel) und ob es Zeit und Raum gibt, wenn
wir uns als Sein wahrnehmen; Auch das Ich hat seinen
Spielplatz im Sein.


(ca. 48 Minuten)

 

 

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